Herbstzeit – Nebelzeit…

Unter diesem Motto trafen wir uns wieder mit unseren FeuerKids zur monatlichen Übung. Was sie noch nicht wussten -> Diesmal hatten wir wirklich Großes vor.

Man nehme einen großen Raum (z.B. unseren Schulungsraum) und zwei Nebelmaschinen mit auseichend Nebelflüssigkeit. Was dabei heraus kommt, könnt ihr euch bestimmt denken.
Genau! Wir wollten heute einmal den „Ernstfall“ eines verqualmten Zimmers nachstellen. Und eines dürft ihr mir glauben: Man sah nicht viel mehr, als die Hand vor Augen.
Bevor wir jedoch in den Nebel eintauchen konnten, war noch die Trockenübung angesagt. Welche Punkte sind zu beachten, wenn man einen Brand beobachtet und wie bewegt man sich in einem Raum oder einem Gebäude, in dem man nichts sehen kann? Mit dem „Krabbengang“ kommt man sicher aber langsam in so einem Raum voran. Dabei tastet man sich mit einem Bein vorwärts, während man sich auf den anderen Fuß setzt und diesen hinter sich herzieht.

Es ist auch von Vorteil, wenn man sich möglichst nahe am Boden bewegt, da die heißen Abgase und der Rauch im Ernstfall im oberen Bereich eines Raumes noch dichter sind als unten. Um wenigstens ein bisschen Orientierung zu haben, schnappten wir uns die Wärmebildkamera. Mit ihrer Hilfe kann man z.B. ohnmächtige Personen sogar bei „Null“ Sicht aufspüren und retten. Dann bildeten wir immer vierer Gruppen mit einem Erwachsenen und suchten in unserem Versammlungsraum einen „Verletzten“. Nach kurzer Orientierung fanden alle Gruppen unser freiwilliges Opfer zielsicher. Danach nützten wir die Zeit noch, um uns alle zusammen in dem Zimmer zu verstecken. Um den Raum (oder im Ernstfall ein Gebäude) zu entrauchen, machten wir anschließend unseren großen Lüfter vor dem Feuerwehrhaus startklar. So pressten wir den Qualm aus dem Gebäude heraus. Im Handumdrehen war der Rauch durch die geöffneten Fenster entwichen und unsere Übung war diesmal wieder zu Ende.

© Copyright 2016. powered by ideenreich werbeagentur