Unsere Kinderfeuerwehr Übung am 06.08.2016

Was machst du, wenn es draußen heiß ist?
Natürlich! Ab ins Schwimmbad!
Aber nicht unsere „Drossenfelder FeuerKids“

Da es der 1. Samstag im Monat war, stand auch heute wieder eine gemeinsame Übung an.
Heute war unser Thema: Hydranten
Was sind Hydranten? Was gibt es für welche? Woran erkennt man Sie?
Diese und noch weitere wichtige Dinge sprachen Stefan und Ralf im kleinen Kreis durch.
Kinder haben die komische Eigenart, maximal 10 Minuten konzentriert zuhören zu können (manche schaffen es auch nicht so lange). Danach wird jedes Thema langweilig.

Das beste Mittel dagegen ist Bewegung und so kommen wir zum spannenden Praxisteil unseres Tages.
Kurzerhand machten wir uns auf den Weg rüber zum Seniorenheim.
Dort ist neben dem Eingang einer dieser Mysteriösen Wasserspender als „Oberflurhydrant“ zu bewundern.
Durch „Bitten und Betteln“ wollte der uns aber kein Wasser abgeben.

Mit dem richtigen Werkzeug (Hydrantenschlüssel) und Muskelkraft entlockten wir Ihm schließlich doch noch das ersehnte Nass.
Es bildete sich gleich mal eine ordentliche Pfütze zum „drin-rum-springen“.

Habe ich schon erwähnt, dass Gummistiefel vor Wasser schützen würden?
Auf jeden Fall hatte hier schon die Hälfte unserer Kleinen Feuerwehr´ler nasse Füße.
Es wurde also immer besser.

Um das Seniorenheim führt ein Weg in die Kantnersleite. Hier wartete bereits unser Kamerad Thomas mit dem Feuerwehrauto auf uns.
Stefan stellte sich auf den Wendeplatz und startete mit den Worten: Ich sehe was, was Ihr nicht seht… (gemeint war natürlich ein Unterflurhydrant)
Sofort war hektisches Suchen angesagt! Gullischächte und verschiedene Deckel wurden auf einmal zu Hydranten.
Nachdem wir alle Deckel und Abdeckungen gezeigt bekommen haben (unter einem von Ihnen war wirklich ein Hydrant versteckt) legten wir diesen mit einem Werkzeug frei.

„Falls da Wasser drin sein soll, versteckt es sich aber gut“. So oder so ähnlich bemerkten die „FeuerKids“ dass auch hier mehr getan werden muss, um an das Wasser zu kommen.

Am Feuerwehrauto befindet sich das Standrohr, das benötigt wird, um Wasser zu fördern.
Mit flinken Griffen war dieses eingesetzt.

Da wir den Hydranten also „angezapft“ hatten und das Feuerwehrauto griffbereit war, stand einer spontanen Löschübung nichts mehr im Weg.

Schnell waren Verteiler und Schläuche ausgelegt. Mit einem lauten: „Wasser marsch!“ durfte jedes Kind mit dem C-Hohlstrahlrohr die Büsche neben dem Seniorenheim löschen.
Natürlich haben wir dabei geholfen, denn die Kraft des Wassers war nicht zu vergleichen mit der einer Kübelspritze, die wir uns ja bei der letzten Übung vorgenommen hatten.

Mit „Wasser halt“ beendeten wir den heutigen Übungstag und alle waren sich einig: Das ist die beste Art, den Sommer zu genießen.

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