Technische Leistungen überwiegen

 

Hier der Bericht bei infranken.de zu unserer Jahreshauptversammlung:

http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Technische-Leistungen-ueberwiegen;art154303,1009228

Neudrossenfeld — Die Stützpunktfeuerwehr Neudrossenfeld hat ein riesiges Arbeitspensum geleistet. Im Rückblick auf 2014 berichtete Kommandant Markus Schirmer von 41 Ernstfällen, die überwiegend bei technischen Hilfeleistungen erfolgten. „Wir waren immer einsatzbereit rund um die Uhr, sind eine hoch motivierte Truppe“, sagte er bei der Hauptversammlung und bedankte sich bei den 49 Aktiven für ihr Engagement.
Besonders der Brand in der ehemaligen Schule in Gößmannnsreuth habe alle gefordert. Man sei als Erster am Brandort gewesen und habe den Innenangriff geleitet und die Atemschutzgeräteträger gestellt. Eine feine Sache sei auch, dass zehn Kräfte aus den weiteren gemeindlichen Wehren regelmäßig mit ausrücken, denn immerhin habe man auch die großen Verkehrsadern A 70 und B 85 zu betreuen.
Als personelle Änderung gab Schirmer bekannt, dassDetlef Kailer neuer Atemschutzgerätewart Christian Semba zusammen mit  ist. Einen Wunsche hatte er noch: Die Stützpunktwehr braucht Nachwuchskräfte. Angesprochen seien alle Personen zwischen zwölf und 63 Jahren, die körperlich fit sind.

451 000 Euro für Brandschutz

Viel Lob gab es vom Dienstherrn, Bürgermeister Harald Hübner. Er bescheinigte den Aktiven viel Einsatzbereitschaft: „Ihr seid ein Superteam.“ Daher habe die Gemeinde gerne Geld für das neue HLF 20 in die Hand genommen. Insgesamt seien im Haushalt 451 000 Euro für das Feuerwehrwesen veranschlagt worden. Weil die Wehr das alte Tanklöschfahrzeug gut gepflegt habe, komme zusätzlich Geld in die Kasse.

Immer anspruchsvoller

„Sicherheit ist Lebensqualität“, sagte stellvertretender Landrat Jörg Kunstmann. Die Aufgaben der Wehren würden immer anspruchsvoller, in Neudrossenfeld werde aber professionell gearbeitet.
Kreisbrandinspektor Siegfried Zillig riet allen Aktiven dringend, sich mit dem Digitalfunk vertraut zu machen und die Lehrgänge zu besuchen.
Zwei verdiente Feuerwehrmänner wurden für 25-jährigen Dienst gehrt: Alexander Dörfler und Michael Lauterbach erhielten das staatliche Ehrenzeichen in Silber, eine Urkunde von der Gemeinde und die Ehrenamtskarte in Gold.
Als turbulent, aber erfolgreich, bezeichnete Vorsitzender Björn Sommerer das Jahr 2014. „Der Zusammenhalt ist gewachsen, es gab neue Mitglieder und und eine Reihe von Veranstaltungen. Die große von uns ausgerichtete Kommandantenversammlung mit 300 Leuten haben wir gut bewältigt.“
Sein besonderer Dank galt den Frauen, die bei allen Veranstaltungen tüchtig mithelfen: „Ohne sie geht wenig.“
Viel Zeit habe man auch in die Sanierung des Feuerwehrhauses gesteckt, betonte Sommerer und freute sich, dass die Gemeinde mit Bürgermeister Harald Hübner an der Spitze die Stützpunktwehr so schätzt. „Das motiviert“. Man rechne im Herbst mit der Einweihung des neuen Löschfahrzeugs.

Mitgliederzuwachs erhofft

Dem Vorschlag des Vorsitzenden, die Wehr künftig als eingetragenen Verein beim Gericht registrieren zu lassen, gaben die Mitglieder geschlossen grünes Licht. Sommerer sieht in dieser Maßnahme eine bessere Grundlage und erhofft sich durch steuerliche Vorteile auch einen Mitgliederzuwachs.
Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Dominik Weiß gewählt.
Als Kassenprüfer stellten sich Erich Herrmannsdörfer und Karl-Heinz Schirmer zur Verfügung. Finanziell hat der Feuerwehrverein keine Probleme, wie der Kassenbericht von Uwe Linhardt und Christian Semba auswies. Man einigte sich aber, die Sterbekasse aufzulösen.

Mit Alfred Hahn, Norbert Götz, Johann Hölzel und Gerhard Kramer verabschiedeten der Vorsitzende und der Kommandant treue Aktive. „Sie haben nicht nur unermüdlich Feuerwehrdienst geleistet, sondern sich auch im Vorstand bewährt oder takräftig angepackt, wenn man sie brauchte“, betonte Sommerer und überreichte je einen Bierkrug. Horst Wunner

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